What is nature?

What is nature? is an exhibition of photographs by Joachim Froese that uses photography as a material practice to visualize human perceptions of nature.
The work is informed by historical investigation into the Hortus Conclusus, a short-lived but popular genre in 15th century European painting and the early 20th century biologist Jakob von Uexküll’s concept of Umwelten (sentient worlds) and his theory of biosemiotics.
The project adapts smartphone technology and the popular use of the ‘selfie’ as an innovative method of visual environmental critique to examine how digital photography is embedded into human modes of communication and the biosemiotic exchanges that shape human Umwelten.

DNA-Hängung – Das vierte Album in Montevideo

Dieser Beitrag dokumentiert die „DNA-Hängung“ die ich für die Ausstellung meines Fotoromans „Das vierte Album“ in der Casa Bertolt Brecht in Montevideo im November 2016 entwickelt habe. Die Buchseiten in der Mitte, groß, werden oben und unten umflossen von Material, aus dem das Buch entstanden ist, von Outtakes und Rohmaterial, Episoden, die es schließlich nicht ins Buch geschafft haben, Bildern, die mich inspiriert haben, und Bildern, die mich erst nach Fertigstellung des Buches erreicht haben. Die Geschichte des Buches, die immer noch nicht zu Ende ist, als endlos geflochtenes Band.

Un/Heimat

Vom Samstag, dem 27. Mai 2017 (Vernissage) bis zum 10. September 2017 zeigt BBM e.V. an ausgewählten Wochenenden und während der gesamten Elbelandpartie von 11-19 Uhr künstlerische Arbeiten, die sich kritisch mit dem Begriff der „Heimat“ auseinandersetzen.

Am Elbdeich 17, 19309 Unbesandten (bei Lenzen)

mit Arbeiten von

Simone Ahrend, Escuela Secundaria Rebelde Autonoma Zapatista, Mervete Bobaj / m-power, Frank Fenstermacher, Göran Gnaudschun, Sebastian Krumbiegel, Sandra Kuttner, Sina Michalskaja / Shahin Zarinbal, Jörg Möller, Moritz ® / Der Plan, Daniel Rosenthal, Toneva/Tiller, „Der Wahre Heino“, Unbekannter Künstler, Sahar Zukerman

 

“Un/Heimat” thematisiert die Erfahrung von Heimat und Verlust. Die Ausstellung fragt danach, ob der historisch stark beschädigte, oft sentimental-retrospektiv benutzte Begriff „Heimat” in Zeiten intensiver Migration für demokratische Ziele wieder gewonnen werden soll – und wiedergewonnen werden kann. Die Ausstellung kreist daher um die Frage, wie zeitgemäß der Begriff “Heimat” zur Beschreibung aktueller gesellschaftlicher Phänomene ist.

Müsste Heimat nicht stets zusammen mit dem Wort “Unheimat” (Viktor Mazin) gelesen werden, das mit Verweis auf Sigmund Freuds Konzept des Unheimlichen die Störung des Wohlgefühls und der Zugehörigkeiteinzubeziehen versucht?

Das Flüchten vor unzumutbaren Zuständen, Gewalt und Verfolgung ist kein Phänomen des 21. Jahrhunderts. Schon immer waren Menschen in ihrer Heimat in Gefahr, standen unter politischem, wie wirtschaftlichem Druck und mussten deswegen migrieren.

Wie reagiert man im Fall von Flucht und Vertreibung auf einen Verlust von nahezu existenzieller Größe, wo einem nicht viel mehr als das nackte Leben bleibt, alle “Habe” verloren ist? Was bedeutet in Bezug auf die eigene Identität eine Dekonstruktion aller Verhältnisse, unter denen einem bisher das Leben als “lebenswert” erschien? Wie und mit wem schafft man einen offenen, dynamischen Ort, in dem der Neuentwurf, die Zukunft ausprobiert werden kann?

“Un/Heimat“ führt uns durch ein teils düsteres, wolkenverhangenes, dann wieder witziges, hell-leuchtendes Panorama einer gefühlsmäßigen Verortung: woher komme ich und wie fühle ich mich dort? Wieviel von mir steckt in diesem Platz, den ich Heimat nenne und wieviel Eigenleben führt der Ort, der auf mich energetisch wirkt, mich auflädt? Wohin fließt die positive, woran entlädt sich die negative Spannung? Wird das „Eigene“ durch das „Fremde“ bedroht oder wird es in aller Schönheit und Bedeutung erst in der Konfrontation mit dem Anderen sichtbar? Welchen „Wert“ hat Heimat und können wir „zur Not“ auch ganz ohne sie auskommen?

Das Projekt „Heimat/Unheimat“ läuft von 2017 bis 2019: neben der Auftakt-Ausstellung, die weiter wächst über die kommenden drei Jahre, sind ein Dokumentartheater, mehrere Konferenzen und Workshops, jedes Jahr ein Kalender und diverse andere Publikationen geplant.

Mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes (Fonds Neue Länder) und des MWFK Brandenburg

(Flüchtlingsförderprogramm 2017/2018)

»DIE GROSSE« Kunstausstellung in Düsseldorf mit Hiroko Inoue

Hiroko Inoue, Mizu #2, 2016 © Hiroko Inoue

Die älteste und größte Kunstausstellung von Künstlern für Künstler in Deutschland im Jahre 2017 unter anderem mit Hiroko Inoue.

Die Ausstellung läuft vom 19. Februar bis 12. März 2017.

Die Eröffnung findet statt am: 18. Februar 2017, um 18:00 Uhr, im Museum Kunstpalast, Robert Schumann Saal.

DIEGROSSE.DE
Stiftung Museum Kunstpalast
Kulturzentrum Ehrenhof
Ehrenhof 4–5
40479 Düsseldorf

Flyer zur Ausstellung als PDF downloaden …

Das vierte Album in Santiago de Chile

Und weiter gehts auf der kleinen Südamerikatour:

Estimad@s, los queremos dejar cordialmente invitados al siguiente evento:

Nos encontramos con el arte entre Alemania y Chile en un contexto histórico, narrado en éste evento de manera simutánea a través del encuentro del trabajo de dós artistas que enfocan su trabajo en la documentación de la investigación sociopolítica en un enfoque artístico individual.

Con el fin de generar un encuentro narrativo visual entre el artísta chileno Javier Rodríguez, quien muestra y expone su trabajo „Fantasma“, con el fotógrafo alemán Karsten Hein a través de imágenes de su libro fotogáfico „Das 4. Album“.

Además se efectuará un conversatorio reflexivo sobre la actitud con que enfrentamos nuestra historia conforme a la situación y las consecuencias sociales como políticas de los movimientos revolucionarios armados de ambos países.

Así surge un intercambio entre las historias recientes de Chile y Alemania y se hace posible el análisis de su respectivo contexto actual a través de un lenguaje artístico bidisciplinario.

Se sumará un cóctel para los presentes.

ESPACIO O

DIRECCION: Villavicencio 395, Barrio Lastarria. Metro Universidad Católica.

FECHA: 30. de noviembre 2016 a las 19:00 hrs.

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